Im Rahmen ihrer 51. Vertreterversammlung hat die Aachener Bank am 9. Mai 2016 über ihre wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015, die Tätigkeit des Aufsichtsrats, das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung und vieles mehr berichtet. Es war die erste nach der im Frühjahr erfolgten Neuwahl der Vertreterversammlung, aber auch die erste nach der im letzten Jahr vollzogenen Fusion mit der Raiffeisenbank eG Aldenhoven. 65 Gäste und 142 Vertreter der Genossenschaftsbank waren in den Quellenhof gekommen, um sich unter anderem über den Jahresabschluss 2015 zu informieren:

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 133 Millionen Euro auf nunmehr 1 Mrd. und 31 Millionen Euro. Bereinigt um den Effekt aus der Fusion beträgt der organische Bilanzsummenzuwachs 4,7 %, maßgeblich insbesondere durch ein Wachstum im Kundenkreditgeschäft von 10,1 % positiv beeinflusst.

„Unsere Kunden vertrauten uns Einlagen in Höhe von 828 Mio. Euro an, also auch in diesem Jahr wieder 5,1 % mehr als noch im Vorjahr. Wir werten dies als einen Vertrauensbeweis unserer Kunden in ihre Aachener Bank, der sehr eindrucksvoll die Stabilität unseres genossenschaftlichen Geschäftsmodells belegt“, erklärte Vorstandsmitglied Peter Jorias den seit Jahren überdurchschnittlichen Zufluss an Kundeneinlagen. Sein Vorstandskollege Jens Ulrich Meyer brachte die aktuelle Lage der Aachener Bank auf den Punkt: „Wir haben unseren Wachstumskurs unter den herausfordernden Rahmenbedingungen des Jahres 2015 weiter erfolgreich fortgesetzt, unsere Ertragssituation können wir dabei als solide und stabil bezeichnen.“ Neben einer angemessenen Dotierung der Rücklagen werden die Mitglieder am Erfolg der Bank mit der Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4,5 % auf ihre Geschäftsguthaben beteiligt.

Mit der Vertreterversammlung 2016 schieden satzungsgemäß die Aufsichtsratsmitglieder Peter Deckers, Michael Nobis und Carlo Soiron aus, Wolfgang Mainz legte sein Mandat im Aufsichtsrat nieder. Herr Deckers und Herr Nobis stellten sich erneut zur Wahl und wurden von der Versammlung einstimmig wiedergewählt.

Herr Soiron schied hingegen wegen Erreichen der satzungsgemäßen Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat der Aachener Bank aus. Der Rechtsanwalt gehörte dem Gremium insgesamt 21 Jahre an und war unter anderem acht Jahre Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Wir danken Ihnen herzlich für Ihr großes Engagement, und ich möchte auch ganz persönlich Danke sagen für die Unterstützung, die ich von Ihnen als neue Vorsitzende des Aufsichtsrats erfahren durfte“, sagte Aufsichtsratsvorsitzende Dagmar Wirtz. Der neue Aufsichtsrat besteht nunmehr aus sieben Mitgliedern.