Belegschaft verzichtet auf Cent-Beträge ihres Gehalts.

Die Bank verdoppelt noch.


Vor nicht ganz drei Jahren hat die Aachener Bank ihren Mitarbeitern die Möglichkeit eingeräumt, auf die Cent-Beträge ihrer Gehaltsabrechnung freiwillig zu verzichten und zu spenden. Dies stieß auf eine große positive Resonanz. Über 230 Mitarbeiter haben sich an der Aktion beteiligt und die Aachener Bank als Arbeitgeber hat die so entstandene Summe noch mehr als verdoppelt.
Auch die Entscheidung, wer in den Genuss der Spende kommt, haben die Mitarbeiter der Volksbank mit gestaltet. Die von ihnen eingereichten Vorschläge an Vereinen und Institutionen aus der StädteRegion Aachen wurden in einer Online-Abstimmung von jedem Einzelnen bewertet. „Ich freue mich über diese Premiere und ganz besonders darüber, dass sich die Mitarbeiter mit der Teilnahme an der Rest-Cent-Aktion für soziale Zwecke engagieren“, sagt Peter Jorias aus dem Vorstand der Aachener Bank.

Nun dürfen sich die drei gemeinnützigen Einrichtungen, die die meisten Stimmen erhielten, über eine Spende von je 2.000 Euro freuen. Diese sind:
Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Aachen, der Freundeskreis Hospiz am Iterbach e.V. und die Stiftung Kinderherz mit dem Kinder-Herz-Wald Aachen. „Ich finde es beachtlich, wie selbst kleine Beträge in der Summe eine große Wirkung haben“, erklärt Betriebsratsvorsitzende Ina Fischer, die gemeinsam mit Vorstandsmitglied Peter Jorias die Spende überreichte. „Das passt doch sehr gut zu unserem Motto: Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele!“