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Aachener Bank eG
BLZ: 39060180
BIC: GENODED1AAC
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Die Historie der Aachener Bank

 

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Die Nachkriegszeit

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges öffneten am 2. Juli 1945 auf Anordnung der Militärregierung alle Aachener Geldinstitute gemeinsam wieder ihre Bankschalter. Es waren dies die Filialen der drei Großbanken, die beiden Sparkassen, das Bankhaus Volkening & Co. am Alexianergraben 14 und die Aachener Creditbank in einem notdürftig eingerichteten Geschäftslokal am Holzgraben.

Das Vertrauen, das die Bank in den dreißiger Jahren und während des Krieges erworben hatte, wurde ihr auch in der schwierigen Nachkriegszeit entgegengebracht. Der finanzielle Status der einzigen Kreditgenossenschaft in Aachen war gesund. Dies konnte man allerdings von der damaligen Währung nicht sagen. Und es sollten noch drei Jahre vergehen, bis eine neue gefestigte Währung die Reichsmark ablöste.

Für die Geldinstitute war der Zeitraum bis zur Währungsreform eine Zeit der Stagnation. Mit einem Zahlungsmittel, das nur noch wenig Kaufkraft besaß, konnte kein Einlagengeschäft betrieben werden. Wertpapier- und Devisenhandel ruhten vollkommen, lediglich im Zahlungsverkehr konnten die Banken in geringem Umfang ihre Aufgabe erfüllen.

Die Neuordnung des Geldwesens im Juni 1948 gab der deutschen Wirtschaft und damit auch den Banken die notwendige Basis für einen neuen Anfang. In den Jahren des Wiederaufbaus hat sich die Bank gemäß ihrer Satzung in besonderem Umfang fördernd für ihre Mitglieder eingesetzt. In einer Periode, in der oftmals reale Werte zur Sicherstellung beantragter Kredite fehlten, bewährte sich das in langen Jahren gewachsene Vertrauen zwischen der Bank und ihren Kunden.

Die Wachstumsphase

Zum Jahresende 1949 konnte die Aachener Creditbank auf eine fünfzigjährige Tätigkeit zurückblicken. Zwei Weltkriege, zwei Inflationen und eine Weltwirtschaftskrise hatte sie unbeschadet überstanden. In den dreißiger und vierziger Jahren hatte die Bank zahlreiche Kontakte zu verschiedenen Wirtschaftszweigen geknüpft. Für die fünfziger Jahre war es ihr Ziel, diese Verbindungen auszubauen und zu erweitern.

In den Nachkriegsjahren hatten die Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) und die Kundenkreditbank (KKB) Zweigstellen in Aachen gegründet. Die sich ähnelnden Firmennamen Kundenkreditbank und Aachener Creditbank führten häufig zu Verwechslungen. So erfolgte 1953 durch Beschluß der Generalversammlung die Änderung unseres Firmennamens in Aachener Bank.

In den Jahren 1954 und 1955 erwarb die Bank die Grundstücke Theaterstraße 5 und Wirichsbongardstraße 48-52. Am 8. Oktober 1956 konnten die Schalter im neuen Bankgebäude eröffnet werden. Vorher hatte die Bank sieben Jahre ihr Domizil im Haus Elisabethstraße 14 gehabt; nunmehr verfügte sie im sechsten Jahrzehnt ihres Bestehens endlich über Geschäftsräume auf eigenem Grund und Boden.

Die Entwicklung in diesem Zeitraum zu einer anerkannt leistungsfähigen Kreditgenossenschaft vollzog sich stets stetig - nie sprunghaft. Der Zugang an Mitgliedern und Kunden machte auch eine räumliche Ausdehnung durch die Eröffnung von weiteren Zweigstellen am Adalbertsteinweg und im Haus der Handwerkskammer Aachen an der Hotmannspief erforderlich.